Eindrücke vom Wettbewerb für experimentelle Fotografie

Unter der hölzernen Decke: Platz für eine moderne Ausstellung im alten Feuerwehrhaus.
Foto vom Siegerfoto: Die Reporterin lichtet Peter Götz vor seinem Beitrag "Sonne im Glas" ab.
Platz zwei für "Der Lichttunnel", eingereicht von Bastian Rößle aus Peiting.
Auf Platz Nummer drei: "Wasserwunder", eine Fotoidee und Verfremdung von Hubert Blockinger (Fotoclub Wolfratshausen).
Gäste der Vernissage zur Ausstellung. Vorne zweite von rechts Bettina Buresch, die der dreiköpfigen Jury angehörte.Fotos: jj
Das kleine Zelt in knalliger Farbe vor dem kleinen alten Feuerwehrhaus. Dort gab's ein paar Häppchen und Getränke zur Ausstellung.

Die Auszeichnung der drei Besten mit Urkunden wurde im alten Feuerwehrhaus an der Burglachbergstraße vorgenommen, das für kleine Ausstellungen ein besonderes Ambiente bietet. Nach der Vernissage konnten dort übers Wochenende auch die Arbeiten der 41 Teilnehmer besichtigt werden.

Eine dreiköpfige Jury vergab beim Wettbewerb für experimentelle Fotografie die Punkte. Dazu gehörten Illustratorin Bettina Buresch aus Schongau, Künstler Peter Mayr aus Peiting und Maler Charly Walter aus Schongau. Platz eins erreichte Stefan Götz aus Reichling mit seiner abstrakten Darstellung „Sonne im Glas“, die im dunklen Passepartout mit den warmen Farben besonders zur Geltung kommt. Zu sehen ist darauf ein Weinglas „mit Spätburgunder“, wie der Hobbyfotograf witzelte. Der 53-Jährige hatte das erste Mal in Altenstadt mitgemacht, ist also ein Newcomer bei diesem Wettbewerb. Peter Götz arbeitet beim Bayerischen Rundfunk und wohnt seit September 2016 in Reichling.

Die zweitmeisten Punkte wurden an Bastian Rößle vergeben. Der junge Mann ist aus Peiting und machte ebenfalls das erste Mal beim dem Wettbewerb für experimentelle Fotografie mit, den die Organisatoren kurz xF3000 nennen. Ein altbekannter Hase in der Szene ist hingegen Hubert Blockinger vom Fotoclub Wolfratshausen. Mit dem Bild „Wasserwunder“, auf dem der Strahl unterm Hahn schwungvoll eine Kurve macht und dann nach oben zu einer Zahnbürste führt, kam er auf den dritten Platz.

Dr. Volker Jaenisch aus Schongau, er hat zusammen mit Helmut Bernhardt und Michael Schneider vor nahezu fünf Jahren die Fotogruppe Altenstadt ins Leben gerufen, erklärte zum Wettbewerb, dass es ein ausgetüfteltes Punktesystem gibt. So zählt eine Arbeit beispielsweise mehr, wenn zwei Juroren die Höchstpunktzahl zehn vergeben und ein dritter nur null angibt, als wenn dreimal dafür sieben Punkte zugesprochen werden, obwohl dies letztlich in der Summe mehr ausmacht. Aber zweimal Höchstpunktzahl bzw. sehr hohe Punktzahl werde entsprechend gewichtet.   jj


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Eindrücke vom Wettbewerb für experimentelle Fotografie