Vom Sorgenkind Alte Schule bis zur Engstelle an Via Claudia

Mehrere Themen kamen zur Sprache, als Bewohner aus Altenstadt und Schwabniederhofen ihre Anliegen vorbrachten. Das reichte von der alten Schule in Schwabniederhofen bis zur Engstelle an der Via Claudia in Schongau-West. 

Alte Schule "ein Sorgenkind"
Ein Bürger aus Niederhofen fragte nach, was mit der Alten Schule in Schwabniederhofen geschehen solle. Mit Blick auf dieses Gebäude, das bis 2012 bewohnt war und seitdem leer steht, nahm Bürgermeister Hadersbeck das Wort vom "Sorgenkind" in den Mund. Man werde einen Planer mit der Untersuchung der alten Schule beauftragen, um auszuloten, welche Nutzung dort möglich sei. Er wolle aber das Gebäude "nicht einfach dem Abriss Preis geben".

Ortsdurchfahrt Schwabniederhofen
Zur Anfrage, ob es denn noch mal was werde mit der Ortsdurchfahrt im Oberdorf von Niederhofen, erklärte der Bürgermeister, dass ein "wesentlicher Teil" der Grundstücke dafür erworben worden sei. Er habe schon die Hoffnung, die neue Trasse im Oberdorf noch erleben zu dürfen, sagte der 62-jährige Gemeindechef.

Stichwort Straßenausbaubeitragssatzung
Was in Schngau oft emotional diskutiert wird, ist in Altenstadt kein heißes Eisen: die so genannte Straßenausbau-Beitragssatzung. In der Gemeinde ist sie - im Gegensatz zu Schongau - bereits eingeführt; sie ist aber in den vergangenen Jahren so gut wie nie zur Anwendung gelangt, weil es keine entsprechenden Sanierungen gegeben hat. Anders könne das aussehen, wenn die Gemeinde mal die lange Sonnenstraße in Altenstadt angehe, gab Bürgermeister Hadersbeck zu bedenken.

Engstelle an der Via Claudia
Georg Herz, der im Süden von Altenstadt an der Sonnenstraße wohnt, richtete in seiner Anfrage den Blick nach Schongau-West. Er wollte wissen, ob da bei der Stadt mal war vorangehe, um die Engstelle auf der Brücke über die Umgehungsstaße zu beseitigen. Dort muss der Autofahrer, der aus Richtung Altenstadt kommt, zuerst den Gegenverkehr durchlassen, weil an der Engstelle ein eigener Fuß- und Radweg markiert und an beiden Enden mit Pylonen versehen ist. Eine separate Brücke für Fußgänger und Radler auf der touristisch viel genutzten Via Claudia wäre die Lösung. Bürgermeister Hadersbeck sagte dazu, das Thema sei bei den interkommunalen Gesprächen schon aufgegriffen worden, wenn Peitinger, Schongauer und Altenstadter Räte an einem Tisch sitzen. Evtl. wolle man für eine solche zusätzliche Brücke erst Fördergelder anzapfen. jj